„Zero Waste“-Pflege. Vergeuden Sie die Kosmetik nicht mehr, sondern werden öko!

Es wird heutzutage viel über Gefahren gesagt, die durch immer größere Umweltverschmutzungen verursacht werden. Was können wir dagegen tun? Es ist ausreichend, sich in die „Zero Waste“-Bewegung einzuschalten und die Alltagspflege etwas zu verändern. Die größten Veränderungen fangen von uns selbst an.

Was bedeutet „Zero Waste“?

Das ist eine Bewegung (und für viele Personen ein Lebensstil), deren Ziele sind: kein Müll, kein Vergeuden, keine Abfälle. Ein ähnlicher Trend ist „Less Waste“, also eine Beschränkung der Produktion von Abfällen und die Verringerung der Umweltverschmutzung. Nicht immer ist es nämlich möglich, den Müll völlig zu entfernen.

Ist die „Zero Waste“-Pflege möglich?

Jemand hat je gesagt: Unmögliches gibt es nicht. Das stimmt. Wenn wir die Müllproduktion beschränken wollen, sind wir imstande, das zu tun.

Jedes Kosmetikprodukt hat einen ökologischen Ersatz, den wir in einer Parfümerie problemlos finden. Darüber hinaus können zahlreiche Kosmetikprodukte (Conditioner, Masken, Seren für Haare) mit einem natürlichen Öl ersetzt werden. Es muss nur kaltgepresst und naturbelassen sein. Dasselbe Öl kann sogar im Rahmen der Gesichts- und Körperpflege verwendet werden.

Weniger Gadgets, weniger Müll

Es wird ebenfalls empfohlen, kosmetische Gadgets in Ordnung zu bringen. In der Regel haben sie nämlich einen großen Einfluss auf die Müllmenge. Einwegwattepads können mit einem Abschminktuch ersetzt werden. Anstatt der populären Accessoires zur Hygiene während der Periode können Sie nach der immer beliebteren Menstruationstasse greifen.

Alle Veränderungen in Richtung der „Zero Waste“-Pflege sollen selbstverständlich stufenweise eingeführt werden, weil es unmöglich ist, alle bisherigen Gewohnheiten plötzlich zu verändern. Es ist doch wichtig, sich nicht entmutigen zu lassen.

Wissen Sie davon?

Den größten Teil des Mülls bilden Hygieneprodukte. Die meisten kosmetischen Abfälle sind Wattepads, Tampons, Hygienebinden, Zahnbürsten, Nassrasierer, Papiertaschentücher usw.

„ZERO WASTE“-PFLEGE. WOVON SOLLEN SIE ANFANGEN?

Gibt es eine Methode dafür, das „Zero Waste“-Level im Rahmen der Alltagspflege zu erreichen? Wir stellen ein paar bewährte Methoden dafür dar.

1. Fangen Sie nicht mit Einkäufen an. Verbrauchen Sie alles, was Sie besitzen.

In der Regel bestehen die Veränderungen darin, das Schlechte mit dem Guten zu ersetzen. Im Falle der „Zero Waste“-Pflege geht es hauptsächlich darum, dem Vergeuden vorzubeugen. Aus diesem Grund sollen Sie anfangs alle Kosmetik aus Ihrem Badezimmer verbrauchen. Wenn Sie ein Kosmetikprodukt nicht mehr verwenden können, weil Sie darauf beispielsweise allergisch reagieren, werfen Sie es nicht weg, sondern bieten Ihrer Freundin, Schwester oder Mutter an.

2. Überlegen Sie, welche Produkte auf vielerlei Weise zu verwenden sind.

Die „Zero Waste“-Pflege kann nicht nur die Produktion von Abfällen beschränken, sondern auch das Geld und die Zeit sparen. Sind Sie der Meinung, dass Sie separate Kosmetikprodukte für Augenbereich, Dekolleté, Hände, Füße und Lippen benötigen? Fehler! Lernen Sie, polyfunktionale Kosmetikprodukte auszusuchen. Eine feuchtigkeitsspendende Körperlotion mit einer natürlichen Zusammensetzung kann sowohl auf den Körper als auch aufs Gesicht aufgetragen werden. Wenn Sie sie um den Kaffeesatz bereichern, bekommen Sie ein Anti-Cellulite-Peeling. Das ist einfach!

3. Schätzen Sie die Kraft der naturreinen Öle richtig ein.

Kaltgepresste, nicht raffinierte, 100 % organische Öle sind kosmetische Hits. Sie sind nicht nur natürlich, sondern auch wohltuend für unsere Haut. Aus diesem Grund sind sie ein Element der „Zero Waste“-Bewegung. Das Arganöl ist nämlich sehr universell und pflegt Haare, Gesicht, Körper und sogar Nägel. Es reinigt, spendet Feuchtigkeit, findet Anwendung bei der Massage und garantiert einen guten Schutz. Es ist wirklich möglich, 90 Prozent Kosmetik mit einem (beliebigen) Öl zu ersetzen.

4. Suchen Sie ökologische Produkte (nicht nur die Öko-Kosmetik).

Anstelle des Abschminkprodukte, Wattepads und Papiertaschentücher können Sie ein Musselin- oder Baumwolltuch benutzen. Ein solches Tuch ist mild für die Haut und kann mehrmals verwendet werden. Es entfernt das Make-up genau und lässt sich nach dem Waschen und Trocknen wieder benutzen. Dasselbe betrifft die Einmal-Nassrasierer, die Sie mit einem Mehrwegrasierer mit wechselbaren Klingen ersetzen können.

5. Wählen Sie Produkte aus biologisch abbaubaren Stoffen.

Das Ziel der „Zero Waste“-Bewegung ist hauptsächlich das „Nichtproduzieren“ des Mülls. Manchmal ist das aber unmöglich. Dann geht es um das Produzieren der umweltfreundlichen Abfälle. Was bedeutet das in der Praxis? Zahnbürste – nicht aus Plastik, sondern aus Bambus. Wattestäbchen – aus keinem Kunststoff, sondern aus Holz oder Bambus.

6. Anstatt fertige Kosmetikprodukte zu kaufen, machen Sie sie selbst.

Die Vorbereitung der Kosmetik DIY (auf der Basis der Öle, Halbprodukte oder Lebensmittel) ist sehr umweltfreundlich. So produzieren Sie weniger Müll, weil Sie die Verpackung des verbrauchten Produkts nicht wegwerfen. Die selbstgemachten Produkte können außerdem an konkrete Bedürfnisse angepasst werden. Darüber hinaus macht die Vorbereitung der Kosmetikprodukte DIY wirklich viel Spaß!